Der Dreikönigstag (Epiphanie) am 6. Januar ist das Datum, an dem die Heiligen Drei Könige das Jesuskind erblickten. An diesem Tag wird auch das erste Wunder der Hochzeit zu Kana und insbesondere die Taufe Christi begangen. In der Kirche hat dieses Ereignis, das auch heute noch überall auf der Welt gefeiert wird, seit dem 5. Jahrhundert große Bedeutung.
Am Dreikönigstag wird ein besonderer Brauch gepflegt – „die Könige ziehen“: Im Dreikönigskuchen („Galette“) ist eine kleine Figur versteckt, und die Person, die diese Figur (auch „Bohne“ genannt) in ihrem Kuchenstück findet, wird König/in des Tages und muss den nächsten Dreikönigskuchen anbieten. Diese Tradition soll ihre Ursprünge in den altrömischen Saturnalien haben. Die Römer nutzten hier Bohnen, um den König der Feierlichkeit zu wählen. 1870 wurden die Bohnen von Porzellan-Figürchen abgelöst. Früher war es Brauch, den Dreikönigskuchen folgendermaßen zu teilen: Anzahl der Gäste + 1. Dieses letzte Stück, das so genannte „Stück des lieben Gottes“, „Stück der Jungfrau“ oder auch „Armenstück“, wurde danach dem ersten Armen geschenkt, der an die Tür klopfte.
27/12/2010 - 30/12/2010
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02/01/2011
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